(Sopexa) Düsseldorf, 29.03.2010
Noch positiver stellt sich die Situation der französischen Weine laut einer aktuellen Studie der GfK in Nürnberg dar, die den privaten Weinkauf der deutschen Haushalte untersucht. Demzufolge wuchs der Marktanteil der Weine aus Frankreich von 15,5 auf 15,9 Prozent. Diese liegen damit auch laut GfK auf Platz Zwei hinter den einheimischen Gewächsen.
Im Trend bei deutschen Verbrauchern liegen laut A.C. Nielsen vor allem die französischen Roséweine, die mit einem Absatzplus von 36,5 Prozent wesentlich zum Wachstum der Weine aus Frankreich beigetragen haben. Aber auch die Rotweine, die den Löwenanteil der französischen Weine auf dem deutschen Markt ausmachen, erfreuen sich mit einem Plus von 4 Prozent steigender Beliebtheit.
Bei den deutschen Weinimporten zeigten sich die französischen Weine 2009 relativ stabil. Mit einem vergleichsweise leichten Minus von lediglich 3,2 Prozent sank die Menge der französischen Weineinfuhren nach Deutschland deutlich weniger als die Einfuhren in andere Exportmärkte. Der Verlust ist vor allem auf einen Rückgang bei roten Tafelweinen und bei Champagner zurückzuführen. Dennoch eroberte Frankreich im Stillweinbereich Platz Zwei der deutschen Importcharts zurück und liegt nun vor Spanien und hinter Italien.
Eindeutig aufwärts hingegen zeigt die Kurve für französische Qualitätsweine und Crémants. So stieg die Importmenge roter Qualitätsweine aus Frankreich um 3,7 Prozent auf 595.000 Hektoliter, die der weißen Qualitätsweine stieg um 13,5 Prozent auf rund 151.000 Hektoliter, und die Kategorie der „anderen Schaumweine" (das sind alle französischen Schaumweine außer Champagner) legte um 3,5 Prozent auf 90.559 Hektoliter zu.