Der Mensch ersetzt oft durch Phantasie und Wein was ihm an Naturkräften abgeht. Das muß notwendig ganz eigene Phantasie- und Weingeschöpfe hervorbringen.
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)
Der Wein wächst nur gut unter dem Schutz eines sanften Himmels, und ähnliche Seelen müssen diejenigen haben, die ihn am besten trinken.
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)
Es wird gewiss in England des Jahres noch einmal so viel Portwein getrunken, als in Portugal wächst.
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)
Unter den heiligsten Zeilen des Shakespeare wünschte ich, daß diejenigen einmal mit Rot erscheinen mögten, die wir einem zur glücklichen Stunde getrunkenen Glas Wein zu danken haben.
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)
Das alte Fass ist ausgetrunken,
der Himmel steckt ein neues an.
Wie mancher ist vom Stuhl gesunken,
der nun nicht mit uns trinken kann.
Doch ihr, die ihr wie wir beim alten
mit so viel Ehren ausgehalten,
geschwind die alten Gläser her
und setzt euch zu den neuen her!
(Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799)